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Kategorie: BBJ, Buchführung/Steuer / 23.07.10 10:58

Besondere Wertschätzung

Quelle: PNP Fotos: G.Gruber

Ein Gedenkstein erinnert jetzt an das Leben und Wirken des im Januar überraschend verstorbenen Unternehmers Franz Stüwe.

Neben den vielen Gästen und Mitarbeitern waren bei der Enthüllung des Gedenksteines vor dem CLGFirmensitz dabei: (v.l.) Bernhard Stüwe, Stadtpfarrer Hans Eder, Bürgermeister Georg Riedl, Manfred Nüssel und Renate Stüwe.

Eine besondere Wertschätzung für den verstorbenen Franz Stüwe sei die Errichtung dieses Gedenksteines auf dem Firmen- gelände in der Rennbahnstraße, sagte Manfred Nüssel bei der Eröffnung dieser Feierlichkeit. Stüwe habe die Tradition und den Fortschritt in besonderer Weise miteinander verbunden. Der Präsident des deutschen Raiffeisenverbandes, der neuer Vorsitzender der BBJ-Unternehmsgruppe wird, bezeichnete Franz Stüwe als ein „Urgestein“ der Jungbauernschaft und des Buchführungsdienstes.

Franz Stüwe hatte immer ein Ziel vor Augen, sagte Bürgermeister Georg Riedl bei seiner Ansprache. Dabei habe er aber die Menschen nicht aus dem Blick verloren. Seine soziale Einstellung habe er in vielen Bereichen gezeigt. „Der Gedenkstein erinnert an eine wertvolle Zeit mit ihm. Wir dürfen ihm immer dankbar sein.“

Bei der Segnung des Gedenksteines erinnerte Stadtpfarrer Hans Eder an Stüwe als großen Gönner der Gartlbergkirche. Er habe selber einmal gesagt, dass ihm die besten Gedanken in der Kirche gekommen wären. „Dieser Gedenkstein ist ein Ort der Erinnerung und der großen Dankbarkeit“, meine Eder.

Franz Stüwe, der am 15. Januar diesen Jahren in Berlin an einem Herzinfarkt starb, gründete 1968 als praktischer Landwirt den Buchführungsdienst der Bayerischen Jungbauernschaft (BBJ). Diesen baute er zu einem Unternehmen mit rund 1000 Mitarbeitern und fast 40 Niederlassungen in Deutschland und Osteuropa aus. Im Jahr 2007 schied der damals 65-jährige aus dem operativen Geschäft aus und wechselte in den Verwaltungsrat. Auch privat galt Franz Stüwe als engagierte und kreative Persönlichkeit. An erster Stelle stand hier seine Familie und sein Hof. Zudem setzte er sich für das Wohl seiner Heimatstadt Pfarrkirchen ein.

Vor der Enthüllung des Gedenksteines trafen sich die Familienangehörigen, Funktionäre des Buchführungsdienstes e.V. und Mitarbeiter am Grab des Verstorbenen auf dem Friedhof am Gartlberg.

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Quelle: pnp 20.07.2010